Bye bye Island, Hello Metropolis

Ich habe die Insel Koh Lanta vorgestern richtung Bangkok verlassen. Ein kurzer Flug von ca. 1,5 Stunden (nach einer ebenso langen Minibus Fahrt), und man fühlt sich als wäre man von der Langsamkeit der tropischen Insel-Idylle in die adrenalingeladene Metropole gebeamt worden. Sensationell! Und schon wühle ich mich wieder durch das Stadtgetümmel, sitze auf rasanten Roller-Taxis, um schneller zum Skytrain zu gelangen, kämpfe mit der Auswahl des Abendessens aus 50 Restaurants in den Megamalls, und arbeite in fantastischen, gestyleten, inspirierenden und motivierenden Co-Working Spaces wie „The Hive“ (meine Fotos unten).

Ich muss sagen, ich bin definitiv der Stadtmensch! Die vergangenen fünf Wochen auf der Insel waren schön, entspannend, produktiv (da wenig Ablenkung, und recht viel tropischer Regen) – aber auch ein wenig langweilig, eintönig und dreckig: Das feucht-müffelnde Bungalow, der ewige Sand, die Eidechsen, Kakerlaken, Frösche, Mücken, und tausende Fliegen nach jedem Regen gingen mir langsam aber sicher auf die Nerven. Auch hat man die kleine Insel schnell mal umfahren, und in der Low-Season waren zudem 50% der Lokale geschlossen und die Insel ziemlich ausgestorben (was vielleicht besser war, so konnte man wenigstens die Ruhe geniessen, ungestört von doofen Touristen, die sich von einem Strand an den anderen schleppen).

Als Fazit würde ich die Insel sicher trotz allem empfehlen, aber höchstens für einen Monat. Je nach Geschmack wäre es vielleicht in der Hauptsaison in unserem Winter ein bisschen interessanter, da was läuft und noch eine paar andere Leute als Digitale Nomaden und herumschreiende Chinesen-Gruppen dort sind. Das Ko Hub ist für ein tropisches Co-Working sehr gut, vielleicht sogar das beste, das ich bisher ausprobiert habe (meiner Meinung nach z. B. definitiv besser als das Hubud). Ausser dass die Aussentische nicht sehr ergonomisch sind, und diese auch immer ein bisschen staubig und ab und zu von Eidechsen-Ausscheidungen bedeckt sind.

Für mich kommt aber auf Dauer nur die Stadt mit ihrem Komfort, Angebot und Dynamik in Frage. Hier kann ich bei Bedarf z. B. auch den Coworking Space wenn ich möchte fünfmal wechseln. Das Angebot an Wohnungen auf Airbnb ist auch sehr gut, zudem für eine Metropole sehr preisgünstig – vor allem in Aussenbezirken wie in Udom Suk, wo ich jetzt wohne (18 Euro im Tag bezahle ich zur Zeit für eine Einzimmer-Wohnung in der gehobenen Überbauung mit grossem Pool, wobei der Preis im Winter wahrscheinlich höher sein wird).

Hier noch ein paar (leider nicht all zu tolle) Handy-Schnappschüsse aus dem Hive, wo ich gerade sitze (und mir gerade kostenloser Kaffee serviert wurde! Wow, wo gibt’s das denn sonst?):

 

 

 

Categories: Digital Nomadism

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.